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Was macht der Wald im Sommer? 
Dieser Frage gingen die Teilnehmerinnen einer spannenden Fortbildung nach und ließen sich nicht von den heißen Temperaturen abhalten, den Weg in das Waldlabor zu finden.
Passend zum Wetter überlegte Reinhard Lapornik-Jürgens mit den Kolleginnen aus Kindergärten und Grundschulen, wie die Pflanzen des Waldes mit dem wochenlangen Wassermangel umgehen. Wo und wie wird Wasser im Wald gespeichert? Welche Rolle spielen dabei die Moose?


Hierzu konnten die Teilnehmerinnen auf die guten Messgeräte des Waldlabors zurückgreifen, um die aktuellen Daten der abiotischen Faktoren wie Temperatur, Lichtintensität, und die Luftfeuchte zu bestimmen und dann zu deuten. Die angehnehmen Eindrücke, die wir beim Eintritt in den sommerlichen Wald gewinnen, konnten so durch die gewonnenen Messergebnisse „unterfüttert“ werden. 

Nach dem informativen Gang durch den Wald war es möglich, in den Räumlichkeiten des Waldlabors mit dem Binokular und dem Mikroskop zu arbeiten. Dabei wurde er Bau eines Laubmooses genauer "unter die Lupe" genommen.
In einem kleinen Experiment, welches auch von Kindergartenkindern oder Grundschülerinnen und -schülern durchgeführt werden kann,  wurde deutlich, wie wichtig das Moos für das Speichern von Wasser für das Ökosystem Wald ist.

 
Zum Schluss wurde das mikroskopische Bild eines Querschnitts durch Schatten- und Sonnenblatt der Rotbuche mit Hilfe der erstklassigen Technik im Labor präsentiert und erläutert.
So konnten  wichtige Fakten erarbeitet werden, deren Kenntnisse für das Verständnis des „Waldes im Sommer“ von großer Bedeutung sind.
Die unmittelbaren Folgen des Klimawandels wurden bei dieser Fortbildung "am eigenen Leib" erfahren. In der Arbeit mit den Kindern sollen diese auch ins Spiel gebracht werden, um irgendwelchen Verschwörungstheorien entgegenzuwirken, denen dien Kinder vielleicht ausgesetzt sind.